Hochschule und Praxis: Gut bedient


Die Maschinensteuerungen der Teca-Print AG greifen auf eine völlig neuartige, anwenderfreundliche Struktur zurück: Sie ist das Resultat einer Zusammenarbeit mit der ZHAW. Dabei wurden neue Wege beschritten.

Rudolf Kälin, Technischer Direktor bei der Teca-Print AG, suchte kompetente und unvoreingenommene Partner, um die Steuerung seiner Maschinen anwenderfreundlicher und intuitiver zu machen. So wurde ein neues Bedienkonzept für Teca-Print-Tampondruckmaschinen als Thema einer Bachelorarbeit am Institut für Mechatronische Systeme der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ausgeschrieben.

Der erste Impuls dazu entstand anlässlich einer ITS-Generalversammlung. Jan Helfer von ManuFuture-CH und Carlos Huber von Teca-Print diskutierten erste Fragestellungen und Lösungsansätze eines möglichen Kooperationsprojektes. Es war der Auftakt zu einer engen Zusammenarbeit zwischen Teca-Print und Studenten der ZHAW, von der beide Seiten profitieren konnten.

Das farbige Touchscreen-Panel, das Teca-Print für servogesteuerte Tampondruckmaschinen einsetzte, war zwar technisch sehr hochwertig, erfüllte aber wegen der starren Aufteilungen in Parameter und Funktionen nicht alle Wünsche. In einem ersten Schritt ermittelten die Studenten daher, welche Parameter und Funktionen wie oft angewählt werden. Diese sollten künftig direkt in der Startseite implementiert sein. Nach einer umfangreichen Strukturerstellung mittels Strukturlegetechnik wurde das ermittelte Bedienkonzept als Prototyp umgesetzt, getestet und schliesslich auf den Touchscreen der Teca-Print AG übertragen. Dabei kam auch eine neue optische Darstellung zur Anwedung. Allgemein bekannte Symbole sorgen nun für ein verständliches, sprachenunabhängiges Erscheinungsbild.

Mit Abschluss der Projektarbeit steht Teca-Print nun ein neues Bedienkonzept zur Verfügung, das aufgrund der verbesserten Menüstruktur und der benutzerfreundlichen Optik künftig an allen servogesteuerten Tampondruckmaschinen Anwendung findet.

Geschäftsführer Carlos Huber ist sich sicher, dass dieser erfolgreichen Zusammenarbeit mit der ZHAW weitere folgen werden. Denn auf diese Weise können Lehre und Wirtschaft gegenseitig voneinander profitieren.



 

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